Donnerstag, 1. November 2007

Agonda-Beach

Nach einem weiteren tiefen erholsamen Schlaf in der Huette, nur begleitet vom Meeresrauschen und den indischen Arbeitern, die rund um uns neue Huetten zusammennageln, und nachdem Lena ihr morgendliches Meerspringen (Schwimmen kann man das nicht nennen, man muss ueber die grossen Wellen huepfen) beendet hatte, machten wir uns nach einem Fruehstueck auf zum Agonda-Beach, dem Geheimtipp. Nach zaehen Verhandlungen mit den Rikschafahrern, die haben naemlich hier keine Taxameter in ihren Fahrzeugen, und nachdem ich Lena zurief, dass wir dann den Bus nehmen, einigten wir uns auf einen Preis und wir wurden durch Palmenlandschaft zu unserem Reiseziel Agonda-Beach gebracht, wo wir eigentlich die beiden kommenden Tage und Naechte verbringen wollten. Tja, da war es ja auch sehr, sehr malerisch, aber leider gab es dort nur ein Restaurant am Strand und viele, viele Huetten, die wohl im naechsten Jahr fertig und bewohnbar sind. Nur leider dieses Jahr bzw. heute noch nicht. Zu diesem Strand gehoert ein Oertchen gleichen Namens und dort wohnen einige Touristen wohl, aber ich glaube, das sind schon eher die Leute, die laenger in Indien bleiben. Nach einer kleinen Erfrischung planten wir resigniert die Rueckkehr an unseren alten Strand. Und da die Verhandlungen dieses Mal mit den Rikscha-Fahrern scheiterten, es gab naemlich nur drei und die wussten, dass wir nur die Wahl hatten, Stunden auf den Bus zu warten oder viel Geld an sie zu bezahlen, setzten wir uns auf eine Bank am Portugiesischen Dorfkirchlein und warteten, mal im Sonnenschein, mal im Regen, auf den Bus, der uns zurueck nach Palolem Beach bringen sollte. Als wir ankamen war ich froh wieder hier zu sein und wir suchten uns eine neue Huette, diesmal gemauert und mit australischen Nachbarn, die uns gleich ueberschwenglich in eine Unterhaltung verstrickten. Sie sind ein Ehepaar von 58 und 60 Jahren, haben in Australien ihr Restaurant und ihr Haus verkauft und reisen nun in der Welt herum. Nun sitzen wir wieder in Palolem-Beach im Internet-Cafe und ich trage eine ganze Wampe voll Tiger-Prawns mit mir herum, ein Traum fuer 10 Euro mit Blick aufs Meer. Als Nachspeise gab es "Hello to the Queen", zerbrochene Kekse und Bananenstuecke mit Schokososse und etwas Vanilleeis.
So, nun wollen wir unseren morgigen letzten Tag noch ordentlich am Meer geniessen, bevor es am Samstag wieder in den Krach der Grossstadt zurueck geht.

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