Donnerstag, 25. Oktober 2007

Lumbini-Park

Gestern abend machte ich mich (alleine) mit der Rikscha zum Lumbini-Park, wo ich mit den indischen Drei von der Tankstelle am Eingang des Parks verabredet war. Es handelt sich bei diesem Park um einen Vergnügungspark mit Kinderspielplatz und einer Kinderschienenbahn, Wasserplanschbecken für die Erwachsenen und die Kinder, es gibt verschiedene Kleinigkeiten zu essen, man kann sich von einem Straßenmaler zeichnen lassen und auch eine Frau, die die Hände mit Henna bemalt, gibt es dort. Nachdem man also den Eintritt gezahlt hat und durch die piepsende oder nicht piepsende Sicherheitstür gegangen ist, wird man von einer Inderin nochmals abgetastet und die Handtasche wird kontrolliert. Um sicherzugehen, dass es keine Bomben sind, macht man ein Foto mit der Kamera und schaltet das Handy einmal ein und aus. Der Lumbini-Park war ja Ziel der Terroranschläge im September. Es wurden dort mehrere Menschen getötet. Deshalb sind diese Sicherheitsmaßnahmen verständlich und berechtigt. Ein paar Meter vom Eingang entfernt befindet sich dann die Kasse für die Bootsfahrt, die uns über den See zu einer Insel bringen sollte, worauf sich die überdimensional große Buddha-Statue befindet. Zum Glück war es dunkel und man konnte anhand des Gestanks auf dem Boot nur erahnen, über welche Kloake man dort fährt. Beim Buddha angekommen, machten wir die obligatorischen Fotos, ließen uns ein wenig von den zahlreichen Stechmücken drangsalieren und traten dann die Rückfahrt an. Wieder im Park angekommen, leisteten wir uns jeder einen kleinen Becher gekochten Mais vermischt mit Butter und Salz für immerhin stolze 30 Rupies (= ca. 25 Cent) und machten uns auf den Heimweg. Irgendwie ziemlich müde, sind Lena und ich früh schlafen gegangen und es hat mich unter meinem dünnen Betttuch sogar ein wenig gefröstelt gegen Morgen, es ist wohl ziemlich abgekühlt, es geht ja auf den Winter zu. Dafür wird es aber heute ein recht heißer Tag.

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